Deutsche Kolonie

Hallo aus Uruguay!

Die Zahl der Auswanderungswilligen in Deutschland steigt unaufhörlich an. Grund sind die vielen ausgewanderten und eingeschleusten Facharbeiter aus unterentwickelten Ländern welche gerne auch als dritte Welt oder Morgenland bezeichnet werden.

Dies unkontrollierte Einwanderung nach Deutschland und Europa kann ja nicht gut gehen und bringt eine ganz Menge Menschen dazu darüber nachzudenken Deutschland den Rücken zu kehren um in der Fremde ihr Glück zu suchen.

Fast täglich erreichen mich Anfragen genau zu diesem Thema und speziell über Uruguay, denen ich Rede und Antwort stehe. Der Eine oder Andere hat mich auch schon persönlich aufgesucht und sich vom besseren Leben in Uruguay überzeugen können.

Ebenso verzeichne ich im Internet eine Zunahme von sogenannten Gemeinschaften, welche eine mehr oder weniger deutsche Kolonie aufbauen möchten. Dies nicht nur in Uruguay sonder vor allem auch in Mittelamerika und anderen Ländern Südamerikas.

So verlockend dieser Gedanke auch sein mag, so birgt er in meinen Augen auch Gefahren.

Eine deutsche Kolonie lockt auch solche Menschen an die sich sonst niemals trauen würden auszuwandern. Sie spiegelt eine Sicherheit vor die es im Ausland nicht gibt. Sicherlich ist man dann unter Deutschen, man kann sich in der gewohnten Art und Weise unterhalten, austauschen und gegebenenfalls auch helfen. Doch ist eine Gemeinschaft immer nur so gut wie der welcher die Gemeinschaft ins Leben gerufen hat.

Genau dort heißt es vorsichtig zu sein.

Ich will niemanden etwas unterstellen und nur das Mögliche aufzeigen.

  • Was ist, wenn man feststellt, dass man nicht in diese Gemeinschaft hinein passt?
  • Was ist, wenn einem das Geld ausgeht?
  • Was ist wenn man plötzlich krank wird.
  • Was ist, wenn man einem Abzocker auf den Leim gegangen ist?

Derlei Fragen könnte man beliebig weiter fortsetzen. 

Fakt ist, kommen mehr als zwei Deutsche auf einem Haufen zusammen gibt es meistens unweigerlich Streit. Deutsche untereinander sind sich sehr selten grün miteinander. Wenn sie dann noch aus verschiedenen Regionen Deutschlands kommen wird ein nachbarschaftliches Zusammenleben eventuell gar unmöglich.

Die meisten Ausgewanderten haben Erfahrungen hinter sich, mit denen sie nicht gut auf andere Deutsche zu sprechen sind. Auswanderer sind ein besonderes Völkchen.

Natürlich kann auch das Gegenteil passieren. Ich will da niemanden etwas unterstellen.

Aber wo es eine Gemeinschaft gibt, kommt dann unweigerlich wieder der Neid und das Besitzdenken auf. Das ist uns Deutschen so anerzogen worden und wir sind sehr weit davon entfernt genau davon abzulassen.

Ok das sind meine Bedenken zu einer deutschen Kolonie, bei der ich niemals mitmachen würde. Dafür bin ich mein ganze Leben lang schon zu sehr der Einzelgänger. Ich würde da wohl nicht hineinpassen. Wenn dann noch Geldfuzzis denken sie müssten damit prahlen, dass sie mehr haben als die Anderen, dann denke ich mir lieber das was auf dem folgenden Bild wunderbar dargestellt ist.

kleines HausDeswegen plädiere ich auch für ein Leben ohne Geld wie man auf meiner anderen Webseite nachlesen kann. Es hätte so viele Vorteile gerade in einer Kolonie.

Nur? Welcher Deutsche gibt schon am Eingang zur Kolonie sein ganzes Geld freiwillig ab?

Einfach mal nachdenken bitte.

Wer sich nicht traut alleine auszuwandern, für den ist dann auswandern einfach nicht das Richtige. Es können ja auch nicht alle auswandern. Wer schickt dann die vielen Facharbeiter wieder dahin wo sie hingehören wenn sich endlich herausgestellt hat, dass es gar nicht so viel Arbeit gibt um sie an die Vielen, die gekommen sind,  zu verteilen.

Nicht mal jeder Deutsche hat Arbeit und daran wird sich nichts mehr ändern.

Liebe Grüße aus Uruguay

urulogo3

 

 

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