Die Normalität!

Wenn das Unbekannte weg fällt.

Uruguay

Uruguay

Hallo aus Uruguay,

nachdem nun mehr als 8 Jahre Uruguay vergangen sind hat sich tatsächlich so etwas wie Normalität eingestellt. Wobei was ist schon normal? Doch wie soll man es ausdrücken? Das Unbekannt ist bekannt geworden. Also wird es doch irgendwie normal oder?

Es ist ja nicht so, dass man in dieses Land Uruguay hineingeboren wurde und man so von klein auf alle Gegebenheiten erlernen konnte.

Nein wer als Erwachsener in eine fremdes Land zieht, der muss sich alles ganz neu erarbeiten und wenn man dann nach mehr als 8 Jahren sagen kann dass sich alles als normal anfühlt, dann denke ich dass man von einer erfolgreichen Integration ins Land sprechen kann.

Normalitäten?

Ja nun wie funktioniert das Eine oder Andere. Wo bekommt man was am besten und am preiswertesten. Es sind die kleinen Dinge des Lebens. Wie funktioniert das Land, die Politik oder auch die medizinische Versorgung. Wie läuft das mit dem Zwischenmenschlichen. Ganz wichtig Autofahren, gelten hier die gleichen Verkehrsregeln wie in Deutschland?

Sprachlich hat sich auch einiges getan, das Spanische wird immer mehr zum Normalen selbst wenn immer noch, wegen dem fehlenden Schulbesuch, sehr viele Wörter fehlen. Die Verständigung klappt. Grammatisch garantiert nicht astrein, aber wen interessiert das? Wichtig ist doch, dass man genau das bekommt und erreicht was man will oder?

Was mir heute so auffällt, dass ich mich nun mehr oder weniger in drei Sprachen bewege.  Englisch, Spanisch und natürlich Deutsch. Wobei ich keine perfekt beherrsche. 🙂 Bei den Fremdsprachen ist das  ja nicht weiter verwunderlich und beim Deutschen verständlich, denn diese Sprache hat man ja bewusst mit zwei Rechtschreibreformen so kaputt gemacht, das niemand mehr 100% weiß was eigentlich richtig ist oder nicht. Auch das gehört zum Plan der Vernichtung der Deutschen.

Nationalstolz

Nationalstolz der in Deutschland unerwünscht ist.

Immer wieder stellt man mir die Frage ob ich wieder zurück möchte.

Mal ganz ehrlich, was soll ich denn noch in Deutschland? 

Ja klar meine Kinder besuchen, diese fehlen mir nach wie vor und daran wird sich auch nichts ändern. Aber was hätte ich in Deutschland oder gar der ungültigen BRD?

Soll ich unter einer Brücke campieren? Ich bin ja kein Nafri der mal so einfach aufs Sozialamt gehen kann um sich dort mit frischem Geld zu versorgen. Ein Wohnung bekäme ich auch nicht gestellt und meinen Kindern möchte ich nicht auf der Tasche liegen. Die haben doch genug mit sich selbst zu tun und zu kämpfen.

Also bleib ich hier, zumal sich nun auch noch die Liebe eingestellt hat und ich die Partnerin meines Lebens gefunden habe mit der ich nun den Rest meines Lebens zusammen bleiben will.

Ja auch das kommt dann wenn sich die Normalität einstellt. Wenn man sich angepasst, also weitgehend integriert hat.

Integration?

Ja wir Deutsche können das und machen das auch sehr gerne wenn wir uns wohl fühlen. Von Denen die nach Deutschland strömen kann man das so denke ich nicht gerade behaupten und auch dieses ist ein gewaltiger Grund, im Moment, nicht mehr nach Deutschland zu kommen. Zu Viel hat sich dort in den letzten Jahren zum Negativen verändert. Die Gründe meiner Auswanderung sind immer noch vorhanden und haben sich sogar weitgehend verschlechtert. Mit meiner rechten Einstellung wäre ich doch nur wieder ein Fremdkörper in der weitgehend linken Deutschen Welt den man bekämpfen würde, weil ich meine Klappe garantiert nicht halte.

Als vielleicht letzter Schritt kommt die Annahme der hiesigen Staatsbürgerschaft mir der ich mich dann wohl gänzlich integriert habe. In meinem Herzen allerdings werde ich, der Uruguru immer ein Deutscher bleiben.

Und seit mir sicher, auch hier in Uruguay stimmt nicht alles. Die selben Mächte sind auch hier am werkeln und machen das Leben im Land immer schwieriger.  Dennoch ist es um Meilen besser als in Europa.

Küste Uruguay

Über 500 km Küste in Uruguay

Fazit!

Nun bin ich hier zu Hause, mein Lebensmittelpunkt liegt in Uruguay. Mit dem Gefühl der Normalität die sich immer mehr einstellt kann ich so denke ich von einer erfolgreichen Auswanderung sprechen.

Ich kann jedem der sich in Deutschland nicht mehr sicher und wohl fühlt raten über ein Auswandern ernsthaft nachzudenken. Allerdings ist nicht jeder dazu geeignet. Es müssen schon sehr viele  Voraussetzungen stimmen damit das Auswandern auch erfolgreich wird. Wer so wie ich es alleine probieren will der hat es einfacher. Mit Familie wird es verdammt schwierig, mit Kindern eventuell ganz unmöglich obwohl gerade die Kinder in Sicherheit gebracht werden müssten, damit die Deutsche Rasse nicht gänzlich ausstirbt, was ja zu befürchten ist wenn man sich die Entwicklungen in Deutschland und Europa so anschaut.

Es dauert also schon recht lange bis man zur weitgehenden Normalität gelangt. Wenn sich dieses Gefühl aber dann mal einstellt, dann hat man es wirklich geschafft auch wenn man dennoch von dem Einen oder Anderen überrascht wird. Den wer liest schon alle Bestimmungen und Gesetze oder sonstiges durch? Das machen nicht einmal die Einheimischen.

Ich wünsche Euch alles Glück dieser Erde.

Liebe Grüße aus Uruguay

Peter

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