Gefühl – Traum – Verlangen – Notwendigkeit

Vielfältige Gründe zum Auswandern!

Hallo aus Uruguay!

Warum nur wandern Menschen aus? Nicht nur aus Deutschland, nein mal ganz allgemein gesehen.

Der Traum vom Auswandern.

Der Traum vom Auswandern.

Am Anfang ist es erst Mal ein Gefühl!

Das Gefühl weg zu müssen weil man sich im eigenen Land nicht mehr wohl fühlt oder weil es einem nicht mehr die Perspektive bietet, die man sich für sein Leben erhofft hat. Es kann natürlich auch ein ganz anderes Gefühl sein, der Liebe wegen weil im heutigen globalen Zeitalter irgendwo auf der Welt sein passendes Etwas gefunden hat und zu diesem Hinziehen möchte. Der vielleicht schönste Grund überhaupt. Doch dieses Gefühl lassen wir mal so nebenbei erwähnt. Es geht vielmehr um das Gefühl sich an einem falschen Platz zu befinden. Zu merken das da was falsch läuft, eine Unehrlichkeit in der Luft liegt, die man sich nicht erklären kann.

Und wer immer das Gefühl aus welchen Gründen auch immer, hat der fängt dann an zu träumen.

Der Traum den fast alle Auswanderer träumen.

Fast alle träumen wir, von einem anderen Leben, das besser und schöner sein soll als das was wir führen. Fast Jeder auf seine Art ist mit irgend etwas unzufrieden. Träumen von was angenehmen bringt wieder gute Laune. Wer von Auswandern träumt beschäftigt sich dann automatisch mit weit Entfernten. Mit Ländern in denen man sich nicht auskennt, man holt sich die Informationen ein wie es dort zugeht, welche Sprache dort gesprochen wird, Wetter, Klima Soziales. Alles was wichtig ist wird eingeholt, nicht nur ein Land nein viele Länder. All das bewirkt das träumen vom Auswandern.

Die ersten Erfahrungen werden im Urlaub gesammelt. Man fliegt in das Land seiner Träume und schaut es sich so genau an wie es nur eben geht. Leider hat mal als Tourist niemals oder kaum die Möglichkeit die tatsächlichen Lebensumstände im Traumland kennen zu lernen. dafür ist die Zeit die einem bleibt viel zu kurz. Doch für einen ersten Eindruck reicht es.

Das schlimmste was nun passieren kann ist, dass man vom seinem Traumland so enttäuscht ist, das der Traum von Auswandern sprichwörtlich wie eine Seifenblase platzt. Das ist aber nicht schlimm.  Denn wer einmal von dem Gedanken begeistert ist, der wird immer wieder darauf zurück kommen. Selbst wenn sehr viele Dinge dazwischen kommen, der Traum den man einmal geträumt hat träumt man immer wieder.

Doch irgendwann ist man mit dem Träumen nicht mehr zufrieden und ein unheimliches Verlangen erwacht!

Das Verlangen zur Auswanderung.

Ein Verlangen den Traum nun endlich umzusetzen. Doch da fehlt es dann meist am Nötigsten. Dem Geld oder man hat noch Verpflichtungen weil die Mutter im Altersheim sonst alleine wäre oder man will die Kinder nicht verlassen. Der Mann will, die Frau will nicht! Da gibt es so viele Unwägbarkeiten die eine Auswanderung für sehr lange Zeit unmöglich machen.

Aber das Verlangen wird deswegen nicht weniger.

Im Gegenteil es steigert sich im Laufe der Jahre und man träumt weiter und informiert sich weiter wechselt eventuell nochmal die Präferenzen und Ziele lernt im Voraus schon mal eine Sprache die man im Ausland dringend benötigt. So mit schraubt man seine Erwartungen in ein immer größeres Verlangen bis das dann das auswandern sprichwörtlich zur Notwendigkeit wird.

Warum Notwendigkeit?

Weil man mit dem bisherigen Leben einfach nicht mehr zufrieden ist und man endlich das Erfolgserlebnis Auswanderung braucht um das Verlangen zu stillen welches man durch das viele träumen nach dem ersten Gefühl aufgebaut hat. Das ist die einfachste Art der Notwendigkeit und bei jedem anders.

Doch es gibt auch noch eine anderes Art, eine vielleicht nicht so positive.

Das ist die wenn man sich seit 30 Jahren mit dem Auswandern beschäftigt und immer wieder durch etwas am auswandern gehindert wurde. Dabei hat man dann dem Leben in der alten Heimat natürlich auch immer wieder eine Chance gegeben mit dem Ergebnis, das man immer und immer wieder in der Allerwertesten getreten wurde. Durch etliche Totalabstürze der finanziellen Art hat man immer wieder neu angefangen um dann plötzlich wieder vor den Scherben des letzten Versuches zu stehen wenn man im Land bleibt.

Wenn dann noch das vorher genannte Gefühl der Unehrlichkeit langsam zur Gewissheit wird, die alte Heimat, in diesem Fall die BRD, sich zu einer Farce entwickelt und man das Gefühl bekommt immer mehr in einem kontrollierten Freiluftgefängnis, welches von politischen Idioten verwaltet und im Sinn der NWO heruntergewirtschaftet wird, zu leben.

Spätestens dann ist der Zeitpunkt gekommen, also die Notwendigkeit eingetreten, den Koffer zu packen und auszuwandern. Denn die Aussicht nochmal die Kurve zu kratzen sinkt zudem mit zunehmendem Alter und der Zustände wegen, gegen Null.

Dann lieber doch arm im Ausland an einem schönen warmen Platz. Also kratzt man das zusammen was man zusammen kratzen kann und man geht.

Denn was kann einem schon passieren?

Nichts schlimmeres als dass man im Ausland solchen Schiffbruch erleidet, dass man daran zu Grunde geht. Da hat man dann wenigsten noch was Anderes gesehen.

Aber so leicht geht es sich nicht zu Grunde.

Es findet sich, wenn man will, immer wieder ein Weg und man bekommt mit viel Glück und Fleiß seine Auswanderung doch noch in den Griff.

Nur nicht aufgeben ist die Devise. Wenn Dein Zeitpunkt noch nicht gekommen ist, dann wirst auch Du überleben und dabei ist es egal an welchem Ort dieser Welt Du Dich gerade befindest.

Auswandern fängt im Kopf an.

Erst wenn man wirklich dazu bereit ist soll man diesen Schritt gehen. Wenn es der richtige Zeitpunkt ist, merkt man schon daran, dass sich alle was mit der geplanten Auswanderung zusammenhängt ineinander fügt und ohne Probleme erledigen lässt.

Wenn einem dann in dem Moment wenn der Flieger abhebt, noch ein riesig großer Felsbrocken vom Herzen fällt, dann war es der richtige Zeitpunkt.

Wann immer noch etwas im letzten Moment schief läuft oder Zweifel aufkommen ob man den richtigen Schritt geht, sollte man abbrechen und den Schritt gründlich überdenken.

Nichts denke ich ist schlimmer als irgendwann sagen zu müssen, dass man einen großen Fehler gemacht hat. Auch ich kann es von mir behaupten, wäre ich 10 Jahre früher statt nach Thailand gleich nach Uruguay gegangen wäre mir vielleicht sehr viel erspart geblieben.

Anders herum waren die thailändischen Erfahrungen die welche mich auf die Idee mit Südamerika und Uruguay brachten. Denn den selben Fehler macht man kein zweites Mal.

Und ohne diesen damaligen Fehler wäre ich heute wohl kaum in der Lage diesen Artikel zu schreiben, weil nämlich alles anders gekommen wäre als es gekommen ist.

Liebe Grüße aus Uruguay

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