Sozialer Rückblick!

Arme Schweine!

Die Systembullen sichern das Armenamt!

Was ist eigentlich aus Deutschland geworden, dem einst so blühenden Land, in dem es eine gesunde Wirtschaft gab, für die manchen Menschen Ihr Leben gerne gegeben haben. Ein Land mit Firmen, in denen man als junger Mann stolz war wenn man in Vaters Fußstapfen treten durfte, weil er auch schon fast sein Leben lang dort gearbeitet hat.

Ein Land in dem sich der Wohlstand gerade nach dem langen 2. Weltkrieg langsam aber stetig ausgebreitet hat, dass mit einer niedrigen Arbeitslosenquote in der Welt glänzte. Welches soviel Arbeit hatte, dass Gastarbeiter aus anderen Ländern zwangsweise eingeladen wurden um in Deutschland zu arbeiten.

Dies war das Deutschland in dem ich groß geworden bin. Und was ist daraus geworden? Was hat man daraus gemacht? Wie sehr verarscht man die Menschen heute in Deutschland? Vordergründig gesehen geht es den Menschen in Deutschland immer noch gut! Sie fahren die neusten Autos, nach der Verschrottungskampagne in der funktionierende Fahrzeuge ausgemustert wurden um die Automobilindustrie anzukurbeln, ist es auch kein Wunder.

Sie haben schön Häuser und Wohnungen mit all dem Komfort den der Mensch laut Meinung machenden Medien so braucht, aber vor allem doch nicht braucht weil der meiste Plunder eh nicht mehr zu gebrauchen ist und nur als Zierde herum steht um zu zeigen was man hat.

Doch diese Betrachtung ist nur ober flächig, denn die Wirklichkeit sieht anders aus. Firmen in denen man alt wird und von der Lehre an arbeitet und sich hoch dient, die gibt es nicht mehr. Wohlstand der nach außen getragen gezeigt wird existiert meist nur durch die Hilfe von diversen Bankkonten und der Hilfe eben dieser Banken, welche nur allzu gerne bereit sind dieses pompösen Wohlstand zu finanzieren, da sie erstens damit aus dem Nichts wieder Geld scheffeln und sich zweitens sicher sein können, daß wenn die Schuldner es nicht zurück bezahlen können, man diese einfach enteignet und den Verlust wieder als bares Geld abschreiben kann. Also so oder so für die Bank gibt es nichts zu verlieren.

Doch was wurde aus den Menschen gemacht welche dann in ein System zurückfallen welches sich einmal als sozial bezeichnet hat? Ein System welches genau den Gestrauchelten wieder eine Perspektive geben sollte. Dieses System wurde von einem der sich das “Sozial” als Leitspruch in seine Agenda geschrieben hat derart verhunzt, dass es alles Andere als Sozial ist.

Doch lest selbst die traurige Geschichte vom ach so sozialen Deutschland.

Jeder weiß, wie es geht!

Sozial war früher, jetzt regiert Hartz: Vor zehn Jahren setzte Rot-Grün massive Deregulierungen des Arbeitsmarktes durch. Die »Agenda 2010« zementierte die soziale Kluft.

Es war ein Lehrstück für Lernwillige, und die Legende liest sich so: Vor zehn Jahren setzten sich in Deutschland die Reformer durch. Verkrustete Strukturen wurden aufgebrochen, Beschränkungen für Wirtschaft und Märkte beseitigt. Endlich ging es nach langer Agonie wieder aufwärts. Und es wurde die Grundlage für das deutsche Jobwunder gelegt.

Sie lachen? Zu recht. Bedauerlich nur, daß diese Mär derzeit wieder mit Inbrunst erzählt wird. Nicht zuletzt von den Machern der »Agenda 2010« und deren Auftraggebern. Es ist die Geschichte von den Hartz-Gesetzen, den Sozialdemokraten, ihren grünen »Kellnern« (Gerhard-Schröder-Spruch), und von der völligen Belanglosigkeit dessen, wer im Parlament sitzt. Moderne Demokratien brauchen – im Unterschied beispielsweise zur antiken Römischen Republik, keine Diktatoren auf Zeit, um den Willen der Herrschenden durchzusetzen. Der bürgerliche Rechtsstaat kann problemlos bei Bedarf beiden Funktionen gerecht werden, auch wenn manches im Grunde auf einen Putsch hinausläuft – also Geist und Buchstaben der Verfassung und dem Willen der übergroßen Mehrheit des Volkes widerspricht.

Man schrieb das Jahr 2003. In der Bundesrepublik sprudelten die Unternehmensgewinne nicht so, wie erwartet. Seit dem Ende der Dotcom-Blase 2001 und der verwehten Jahrtausendwende-Euphorie dümpelte die damals viertgrößte Volkswirtschaft der Welt ziellos vor sich hin. Die DDR war seit 13 Jahren einverleibt, verdaut war sie noch nicht. Vor allem die Finanzierung der Einheitskosten aus den Töpfen des Sozialstaates, aber auch die Einführung der Kunstwährung Euro, hatten der Profitabilität der Deutschland AG zugesetzt. Und natürlich die Folgen jener Verlagerung von Arbeitsprozessen in Billiglohnländer, die als Globalisierung bezeichnet wurde.

Im ehemaligen rheinischen Wohlstandsstaat wuchs die Zahl der offen und versteckt Arbeitslosen rasant. Deren weitere Finanzierung auf damaligem Niveau hätte gravierende Umstrukturierungen erfordert – die dafür vorgesehenen Töpfe waren im Grunde durch die Befriedung des Ostens erschöpft, der seit dem Anschluß trotz massiver Abwanderung mit Arbeitslosenquoten von mehr als 20 Prozent leben mußte. Vor allen stand das Schreckgespenst höherer Steuern für Besserverdienende im Raum. Da war ein Sulla (römischer Senator und gewählter Diktator) gefordert, kein Cicero (römischer Senator und brillanter Redner).

Es fanden sich zwei, der Ideengeber und der Exekutor. Und es war die Idealbesetzung für den Akt. Volkswagen-Manager Peter Hartz rechnete das Konzerndasein auf gesellschaftliche Ebene hoch, und das langjährige Aufsichtsratsmitglied des selben Autokonzerns, Gerhard Schröder, setzte es 2003 als wiedergewählter Kanzler durch. Beiden gebührt das Verdienst, der rheinischen Republik Deutschland das Rückgrat gebrochen zu haben.

Kernstück des formidablen Coup d’ Etat war Hartz IV, die Abschaffung einer Versicherungsleistung zu Lasten der Begünstigten, ihre Versetzung in den Status von Almosenempfängern und die Implementierung von Zwangsmaßnahmen, um die Betroffenen weitgehend zu entmündigen. Es war die zynische Verfassung für den vermeintlichen Bodensatz der Gesellschaft, die Überflüssigen. Dem damaligen Kanzler gelang es zugleich, sein Kabinett in eine große Koalition mit CDU/CSU und FDP einzubinden. Die beseitigte bei dieser Gelegenheit nicht nur einen lästigen Kostenfaktor, sondern sorgte auch für die steuerliche Entlastung der Reichen und Superreichen. Die paritätische Finanzierung der Sozialversicherung durch Beschäftigte und Unternehmer war mit der Einführung der Riester-Rente zum Steinbruch deklariert worden.

Nein, mit der Wettbewerbsfähigkeit der Bundesrepublik hatten Schröders Hartz-Gesetze nichts zu tun, Wohl aber dienten sie der Entlastung des Kapitals, das seine Investments zudem in einem neu zugelassenen Marktfeld tätigen konnte – der sogenannten Finanzindustrie. Hedge-Fonds und Private Equity sollten bald darauf in kürzester Zeit mehr Schaden verursachen, als das emsige Wirken der üblichen Wirtschaftskriminellen in Jahrzehnten. Die Einführung war generalstabsmäßig vorbereitet. Ein Vorauskommando der Bankenlobby saß als Leihbeamte getarnt im Bundesfinanzministerium des ehemaligen SPD-Oberbürgermeisters von Kassel und arbeitete die Richtlinien aus. Zugleich sorgten die Medien für Werbung, und bald verkaufte fast jede Bank Lehman-Zertifikate. Ein kurzer, überhitzter Boom folgte – und endete 2007/2008 im nächsten Desaster, der globalen Finanzkrise.

Da hatten sich die Reformer längst vom Acker gemacht, oder waren vom Spielfeld verjagt worden. Schröder wurde eine Art Gasprom-Tycoon, sein Kellner beriet diverse Energiekonzerne und hielt Vorlesungen in Boston. Und während die SPD von den Spätfolgen des Schröder-Coups beinahe zerlegt wurde, reüssierten die Grünen als vermeintlich Unschuldige an dem Schlamassel.

Die A-Karte hatten Millionen andere, Nichtpolitiker, Nichtbeamte, Nichtlobbyisten: Menschen, die ihren Job verloren und nach einem bzw. eineinhalb Jahren auch noch ihren Status als Empfänger von Geld der Arbeitslosenversicherung, in deren Kassen sie zum Teil jahrzehntelang Beiträge gezahlt hatten. Im Ergebnis verfestigte sich die Zahl der Langzeitarbeitslosen auf hohem Niveau. Und es entstand ein rasant wachsender Sektor prekärer Arbeitsverhältnisse. Leiharbeit boomte – aus Sicht der Vermittler und Vermieter. Billigjobs ersetzten zunehmend Vollzeitbeschäftigung. Und das nicht nur im Dienstleistungssektor, sondern selbst in der Königsklasse der Industrie, dem Automobil- und Maschinenbau.

Zehn Jahre Hartz-Gesetze bedeutet, einen Zeitraum tiefgreifender sozialer Verwerfungen zu betrachten, an dessen Ende das stand, was Leonhard Cohen einst besang: »Everybody knows the fight was fixed. The poor stay poor, the rich get rich. That’s how it goes. Everybody knows.« Ja, so läuft es, fast immer.

(Quelle: http://www.jungewelt.de/2013/03-07/036.php – Bild: Polizeischutz für Arbeitsamt gegen Hartz-IV-Proteste 2005 in Berlin, Foto: Christian Ditsch/Version)

Und wer nun nach dem lesen dieses Artikels immer noch denkt, das gerade Deutschland ein soziales Land ist, dass gerade dort immer noch Milch und Honig aus den Wasserhähnen fließt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Der wird dann auch noch zur nächsten Wahl gehen und wieder sein Kreuzchen dort machen wo “Sozial” vorne dran steht und denken, die werden es schon richten.

Und ja sie richten es, in immer mehr Beschränkungen und es werden immer mehr Menschen genau in dieses unsoziale Netz fallen und somit aus dem normalen Leben ausgesourct werden.

Leute wacht endlich auf! Lasst es Euch nicht mehr gefallen. Geht auf die Straßen und wehrt Euch. Akzeptiert diese Verbrecher nicht mehr. Macht Euch frei von allem zwang und lasst Euch nicht mehr belügen! Die Zeit ist reif. Wer das nicht einsieht wird das nachsehen haben und alles verlieren was er je besessen hat. Nicht nur materiell nein auch menschlich, denn man wird Euch zu Dingen zwingen zu denen ihr nur bereit seid weil Euch der Hunger und Durst dazu bereit sein lässt.

Deutschland Du tust mir Leid!

Suchen wir eine Alternative!

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