Uruguay Wermutstropfen!

Nicht alles ist gut!

Hallo aus Uruguay,

bisher habe ich immer davon geschrieben wie toll und einfach es doch in Uruguay ist. Das will ich natürlich nicht revidieren.

Dennoch sollte es auch einmal erwähnt werden, was ich nicht so gut finde an und in Uruguay.

Warum?

Weil im Moment vieles immer ein klein wenig schlechter wird.

pepeDas hängt unter Anderem mit dem jetzigen Präsidenten Tabaré Vázquez zusammen. Er war ja schon als ich nach Uruguay kam Präsident und hatte einige Entwicklungen ins Rollen gebracht, welche sein Nachfolger der unvergessene “Pepe” Mujica, welche wohl als der menschlichste Präsident aller Zeiten in die Geschichte eingeht, fortführen konnte.

vazquezNun ist der Alte aber seit einem Jahr wieder der Neue und von dem was er in seiner ersten Amtszeit gut machte bleibt nicht mehr sehr viel übrig.

Auch stößt sehr unangenehm auf, dass der studierte Onkologe, anscheinend sehr mit der mafiösen Struktur der Pharmaindustrie verwoben ist. Zumindest einige seiner Verordnungen sprechen dafür eine deutliche Sprache.

Da wären zum Einen die Zwangsmedikation der gesamten Bevölkerung mit Jod und Fluor welche in das normal erhältliche Kochsalz zugefügt werden. Der Verkauf von jodfreien Salz wurde schlichtweg verboten.

salZum Anderen ist es die Impflicht welche in Uruguay herrscht und der besonders die Kinder ausgesetzt sind.

Als weiteres Schmankerl seiner Verordnungen kommt nun seit gestern eine totales Alkoholverbot auf der Straße. Es gilt nun die Null Promille für jeden.

Ok ich trinke ja nur ganz selten eine Bierchen, deswegen geht es mir eigentlich am selbigen vorbei. Was ich aber absolut nicht mag, ist diese Bevormundung der man sich als mündiger Mensch ausgesetzt fühlt.

Mit Zigaretten und Tabak ist es ja ähnlich. In keinem Land ist es schwieriger an Zigaretten zu kommen als wie hier in Uruguay. Nur gut, dass ich seit fast 20 Jahren Nichtraucher bin. Dennoch herrscht auch hier wieder diese Bevormundung.

Uruguay, so kommt es mir langsam vor, steht sich selbst im Weg.

Es wird alles erdenkliche unternommen damit sich in Uruguay keine anständige Wirtschaft ausbreiten kann. Es werden Einfuhrzölle in Höhe von 60% erhoben, die eine wirtschaftliche Produktion von vorne herein ausschließen. Dazu steigen fast monatlich die Preise für alle erdenklichen Grundnahrungsmittel.

Sprit fürs Auto gibt es nirgendwo teurer als in Uruguay und dies obwohl die Spritpreise auf dem Tiefststand sind und Uruguay sein Öl von Venezuela einführt.

Also Herr Vázquez hier besteht dringend Handlungsbedarf.

Was ihre Person angeht so haben sie ja auch schon gehandelt und all ihre Familienmitglieder mit sicheren Pöstchen in diversen Kliniken und bei Pharmalobbyisten versorgt wie ich so zu lesen bekam.

Im Moment stimmt die politische Landschaft in Uruguay nicht mehr.

Wenn das mir einem Extranjero auffällt, was nur denken die Uruguayer? Gut die Meisten sind auch nur Schlafschafe welche zur Schlachtbank geführt werden. Dennoch wird es genug geben welche mit der Politik nicht einverstanden sind.

Finanziell sehe ich Uruguay auf einem sehr absteigendem Ast. Der Verkauf an den Rothschild Clan findet ungebremst statt. Die Banken Verbrecher werden über kurz oder lang auch hier ihr verbrecherisches Treiben so vollenden, dass der IWF zur Hilfe eilen muss um dem total verschuldetet Uruguay aus der Patsche zu helfen.

Wenn Uruguay Glück hat bricht aber das Lügen System eh vorher zusammen.

Banken vergeben im Moment Kredite an fast jeden. Kreditkarten sind im kommen und werden leider von vielen ahnungslosen Uruguayern gerne angenommen. Die Zahl der Neuwagen ist überproportional angestiegen. Wem die Wagen gehören dürfte uns Deutschen klar sein. Die stabilen Gebrauchtwagenpreise werden in naher Zukunft abrutschen weil es ein Überangebot von nicht bezahlten Autos geben wird.

Schon heute findet man gebrauchte Küchengeräte (Waschmaschinen) zu Hauff im Mercador Libre welches das Südamerikanische Ebay darstellt. Diese Angebote lassen darauf schließen, dass es unbezahlte zurückgeholte Ware ist welche nun doch noch an  den Mann gebracht werden soll.

So das musste ich auch mal los werden damit nicht jeder denkt, das hier Milch und Honig aus den Leitungen fließen. Und nein gebratene Tauben fliegen einem hier sicherlich auch nicht in den Mund.

Trotzdem möchte ich nicht mehr zurück nach Deutschland, denn da ist es noch sehr viel schlimmer. Hier fühle ich mich wenigstens frei.

Für alles was ich nun bemängelt habe gibt es Lösungen.

Ein wäre, dass man einfach nicht das tut was von einem verlangt wird. Bier kann ich mir auch auf Vorrat kaufen. Banken muss ich nicht akzeptieren. Kredite und Karten kann ich getrost ignorieren.

Es gibt noch genug Uruguayer welche über kein Bankkonto verfügen und deswegen dieses Spiel auch nicht mitmachen.

Salz, kaufe ich mir eben Meersalz oder das gute Himalajasalz. Ist zwar etwas teurer weil es als Delikatesse gilt, aber dafür ohne Zwangsmedikation. Zur Not tut es auch einen Salzlampe welche man sich in Wasser auflösen kann 🙂

Impfungen kann man aus dem Weg gehen und es finden sich auch genug vernünftige Ärzte welche einem einen Impfung auch so bescheinigen.

Überhaupt ist das Leben in Uruguay viel einfacher als z.B. in Deutschland.

Darum bleib ich hier.

Doch jeder der kommen will soll auch wissen dass nicht immer alles eitel Sonnenschein ist im schönen Uruguay.

Menschen wie Tabaré Vázquez werden hoffentlich nicht so alt. Solche Idioten brauchen wir nicht auf dieser Welt. Leider habe wir mehr als genug davon. Siehe Merkel und Obama usw.

Liebe Grüße aus Uruguay

Peter

 

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Kommentare

Kommentare

23 Replies to “Uruguay Wermutstropfen!”

  1. anna knebl

    Vielen Dank für diesen Bericht! Tja, Pepe Mujica traure ich auch nach. Er genoss auch meine Hochachtung!
    Hoffen wir nur, dass bei Euch nicht alle Fehler der EU gemacht werden. Frei sein, ist ein hoches Gut.

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  2. Fritz the Cat

    Hallo Peter Uru Guru,
    erlaube mir eine unangenehme Frage. Weißt Du, wie es in Uruguay mit “Organspenden” aussieht? Kann man sich dagegen wehren, dass man bei lebendigem Leibe ausgeschlachtet wird, falls man einen Unfall hat und als “hirntot” bezeichnet wird? Organe können ja nur von lebenden Körpern genommen werden. Sobald einer tot ist, sind die Organe auch tot und unbrauchbar.

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    1. Peter Post author

      Ich habe für dich nachgefragt.
      Und es ist gelinde gesagt scheiße. Man wird automatisch zum Organspender.
      Allerdings hat man die Möglichkeit sich als Nichtspender zu registrieren.
      Ich weiß noch nicht ob ich das mache.
      Ich meine wenn ich mal Hirn tot bin will ich eh nimmer weiter leben.
      Überlege Mal bitte wie Viele im Hirn tot sind und doch noch leben.

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  3. A. M.

    Könntest Du etwas mehr zu der Impfpflicht und Zwangsfluoridisierung sagen? Interessant für mich wäre insbesondere, ob man als Erwachsener, speziell als Lehrer, zu Impfungen gezwungen werden könnte. (Du sagtest ja, es beträfe eher die Kinder, aber könnte es auch für Erwachsene problematisch werden?) Und was genau wird fluoridisiert? Das Leitungswasser? Gibt es Wohnorte, wo dies nicht der Fall ist? Wäre denn Mineralwasser von Fluoridisierung verschont?

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    1. Peter Post author

      Wer kann Dich zu etwas zwingen? Niemand. Sagst Du Nein dann ist es ein Nein.
      Leitungswasser wird so viel ich weiß nicht mit Fluor versetzt, dafür kommt Chlor rein. Selbst verfüge ich über einen Brunnen aus dem ich Wasser entnehme welches ich durch einen Osmose Filter laufen lasse. Mineralwasser ist jedenfalls nicht gekennzeichnet.

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      1. A. M.

        Vielen Dank für Deine prompte Antwort. Ja, man kann “Nein” sagen. Die Frage ist nur in Arbeitsverhältnissen: Was geschieht dann? (Bisher war ich allerdings – in anderen Ländern – nie mit so einer Wahl konfrontiert; Gesundheitsüberprüfungen, die andere mitgemacht haben, bin ich einfach ferngeblieben. Es ist nur gut, die potentiellen Konsquenzen zu kennen, dann kann man sich von vornherein entsprechend orientieren). Ich bin gerade erst dabei, mich über Uruguay zu informieren, daher meine Nachfrage. Danke noch einmal.

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